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Glossar: Warzenbehandlung

Wieso und woher kommen Warzen?

Warzen entstehen durch eine Virusinfektion der Haut. Von dieser Infektion sind vor allem Kinder, aber auch Jugendliche und Erwachsene betroffen.
Nach der Ansteckung – zum Beispiel beim Barfußlaufen in Schwimmbädern, Sporthallen, Saunen oder auch direkt von einer Person, die Warzen hat – dauert es oft ein paar Monate, bis es an der befallenen Hautstelle zu vermehrtem Zellwachstum und somit zur Warzenbildung kommt. Warzen kommen sehr häufig vor, sind aber zum Glück nicht gefährlich, da die Viren nur in die oberen Hautschichten eindringen können. Dafür sind sie aber oft besonders lästig und in vielen Fällen auch hartnäckig: Bei der Verletzung der Warzen breiten sich die Viren auf der Haut aus, sodass immer wieder neue Warzen entstehen. Es gibt zahlreiche unterschiedliche Warzenarten.

Was können Sie gegen Warzen tun?

Allein die Vielzahl der Behandlungsmöglichkeiten machen deutlich, dass es bis heute noch kein zu 100 Prozent zuverlässiges Mittel gegen Warzen gibt.

Während man von einigen Behandlungsformen, wie zum Beispiel der operativen Entfernung von Warzen an Händen und Füßen grundsätzlich abraten sollte (Narbenbildung, neues Auftreten der Warzen im Bereich um die Narbe), gibt es ansonsten einige gut erprobte und wirksame Methoden zur Warzenentfernung. Hier sind die Behandlung mit flüssigem Stickstoff, Betupfen der Warzen mit flüssigen Zellgiften oder Trichloressigsäure und die Therapie mit modernen Warzentinkturen. Im speziellen Fall werden wir für Sie eine geeignete Kombination der unterschiedlichen Therapieformen wählen.

Geduld und Konsequenz bei der Behandlung sind für die Warzen-Therapie sehr wichtig.
Eine neue und sehr erfolgversprechende Behandlungsform ist die photodynamische Therapie. Hierbei werden die Warzen mit einer Flüssigkeit photosensibilisert und anschließend mit weißem Licht oder Laser-Licht bestrahlt. Diese Behandlung kann man einige Male wiederholen.