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Glossar: Laserbehandlungen

Allgemeines

Laser nutzen einen intensiven Lichtstrahl, um selektiv unerwünschte Hautveränderungen zu beseitigen. Ihr Gebrauch in der kosmetischen Dermatologie ist in den letzten Jahren geradezu explodiert. Es gibt einige prinzipiell verschiedene Systeme: Laser zur Behandlung von Blutgefäßen, Laser zur Behandlung von braunen Pigmentflecken und Tätowierungen, Laser zum „Ausradieren“ von Falten („Laser-Resurfacing“) und Laser zur Entfernung unerwünschten Haarwuchses. Einige Veränderungen der Blutgefäße sind angeboren, wie Feuermale, andere – wie „geplatzte Äderchen“ im Gesicht oder Besenreiser an den Beinen – entwickeln sich mit zunehmendem Alter oder im Rahmen bestimmter Erkrankungen. Diese Äderchen, aber auch Altersflecken, manche Leberflecken und Tätowierungen können gezielt unter der Haut behandelt werden, ohne die umgebende Haut zu schädigen.

Behandlungen von Blutgefäßen

In der Behandlung von in vielen Fällen nur lästigen, störenden, manchmal aber auch kosmetisch entstellenden Gefäßveränderungen hat sich durch die Einführung von gefäßspezifischen Lasersystemen in den letzten Jahren einen enormen Fortschritt ergeben.
Besonders der gepulste KTP-Laser (KTP: Kalium-Titanyl-Phosphat) ist für Gefäße wie die sogenannten „geplatzten Äderchen“ beziehungsweise die Couperose gut geeignet. Das Laserlicht kann die normale Haut durchdringen, ohne sie zu schädigen; erhitzt gezielt den in den Blutgefäßen befindlichen roten Blutfarbstoff, wodurch die Gefäßinnenwände leicht geschädigt werden und dadurch verkleben. In der Folge werden sie mangels Blutfluss vom Körper abgebaut.
Die Behandlung hängt von der Art, Größe und Lokalisation der Hautveränderung, dem jeweils individuellen Hauttypus und auch von der Tiefe der Veränderung in der Haut ab. Die Behandlung ist meist schmerzarm und eine Lokalanästhesie ist nur selten nötig. Bei kleinen
Äderchen sind nur wenige Impulse nötig, um sie zu veröden.